Der Chor des Männergesangs- und Theatervereins besteht derzeit aus 31 aktiven Sängern. Den Chor zeichnet, trotz der vorhanden Altersunterschiede, ein hoher Zusammenhalt und eine sehr gute Harmonie untereinander aus. Zu unseren Chorsängern zählen verschiedenste Generationen, so ist beispielsweise unser ältester aktiver Sänger bereits 87 Jahre alt, während hingegen unser jüngster aktiver Sänger erst 24 Jahre alt ist. Gerade bei Feiern bzw. gemeinsamen Heurigenbesuchen ergibt sich dadurch eine einzigartige Stimmung und immer gute Gesprächsthemen.

Liedgut:

– Geistliche und weltliche Chorliteratur

– In- und ausländische Volkslieder

– Bodenständige Wachau- und Weinlieder

– Jagdlieder

– Mundartmessen

– Klassische Messen für Männerchor, auch mit  Instrumentalisten

– Opern- und Operettenchöre mit Klavierbegleitung

– Spirituals & Folksongs

– Arrangements

 

Tradition:

SINGEN FÜR VERSTORBENE MITGLIEDER:

Auf Initiative von Pfarrer Karl Hasengst, Sänger und Ehrenmitglied des MGV, seit dem Jahre 1995 Stadtpfarrrer von Scheibbs, wurde im Jahre 1994 begonnen, eine Festmesse für die verstorbenen Mitglieder zu gestalten. Als Termin einigte man sich für den Monat April des jeweiligen Vereinsjahres. Ab dem Jahre 2005 wurde dieser in den Herbst verlegt und im Rahmen des WEINHERBSTES wahrgenommen; ab dem Jahre 2011 gedenkt man im Frühjahr in Form einer Festmesse.  Die Idee, auf die verstorbenen Mitglieder des  Vereines nicht zu vergessen, wird seit 2016 wieder vor verfolgt.

SERENADENKONZERT – LIEDERABEND:

Als Chorleiter Walter Aigner aus Furth bei Göttweig im Jahre 1986 seine Funktion antrat, war es seine Bedingung, alternierend mit den Herbstterminen im Frühjahr ein eigenständiges Konzert zu veranstalten. War oder wurde es früher „Singen zum Tag des Liedes“ genannt, so wurde eben das „Abendständchen“ kreiert, dass dann als Begriff für heitere Musik, als „Serenade“ tituliert wurde.

Zu diesem Konzert werden immer Gäste eingeladen, einmal Klavier mit Gesang oder auch Bläser aus Wösendorf, Dürnstein und Rossatz, die dann zusätzliche Reize vermitteln konnten. Als Aufführungsort dient uns der Teisenhoferhof, der das nötige Ambiente gibt und uns in die Zeit der Renaissance zurückversetzt.

WEINTAUFE:

In einer Gegend, wo Wein wächst, wo die Weinhauer, Winzer und Gutsbesitzer ihre Weingärten pflegen und hegen damit der süße und edle Stoff – der WEIN – entstehen kann, ist es üblich dem Wein auch einen Namen zu geben. Die Weinsegnung in der Kirche bzw. die Weintaufe im Teisenhoferhof Weißenkirchen, für die immer ein prominenter Gast aus Wirtschaft und Politik eingeladen wird, um die Namensverleihung des Weines durchzuführen, findet immer zu „Martini“ statt; meist um den 11.11.j.J.
Im Jahre 1995 durfte der MGV „D’WACHAUER“ nach Brüssel reisen, um in der Oper in Brüssel die Weintaufe musikalisch zu umrahmen. Pate war damals Kommissar Franz FISCHLER.
Im Jahre 2006 übernahm bei der Weintaufe in Weißenkirchen Bundesminister für Finanzen Karl Heinz GRASSER die Patenschaft. In Anspielung auf seine Frau Fiona „Swarovski“ erhielt der Wein die Bezeichnung „Kristall“.
Der Landeshauptmann von NÖ. Dr. Erwin PRÖLL war im Jahr 2007 der Taufpate des Weines, den er mit dem Namen „Phönix“ bedachte.
2008 war Bundeskanzler Dr. Alfred GUSENBAUER zu Gast in Weißenkirchen. Er übernahm die Patenschaft über den Wein der Weißenkirchner Winzer. Er gab dem Wein den Namen „Hoffnung“.

2010 begrüßten wird den Militärkommandanten von NÖ. Generalmajor Prof. Johann CULIK als Taufpates des Weines.

Der Weinpate 2011 Hofrat Dr. Werner NIKISCH gab dem Jungwein den Namen: „der neue 47-iger“ (Anmerkung: HR Nikisch ist im Jahre 1947 geboren; der Jahrgangswein war damals vorzüglich!).

2013 konnte Bundesminister Reinhold MITTERLEHNER als Weinpate gewonnen werden. Er gab dem Jungwein den Namen „Ursprung“.

2015 durfte als Weinpate der Abt des Stiftes Melk Gregor WILFINGER begrüßt werden. Er verlieh dem  2015-iger Wein den Namen „Gaudete“ (Freuet euch!).

Die berühmte und beliebte Schauspielerin Waltraut HAAS war im Jahr 2016 das zweite Mal Weinpatin, bereits 1986 konnte sie dafür gewonnen werden. Den heurigen Wein taufte sie auf „Glücksgefühl“.

Die Weintaufen sind für alle Sänger immer wieder unvergessliche Erlebnisse.

ADVENTSINGEN:

Seit dem Jahre 1986 werden immer an den Adventsonntagen in der Pfarrkirche Weißenkirchen die traditionellen Advent- und Weihnachtssingen durchgeführt. Zusätzlich führten uns Einladungen nach St.Michael, Kottes, Ottenschlag, Imbach, Rohrendorf, Krems und Dross um adventliche und vorweihnachtliche Stimmung zu vermitteln.